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Prof. PhDr. Ingeborg Fialová, Dr.

Prof. PhDr. Ingeborg Fialová, Dr. profesorka
Prof. PhDr. Ingeborg Fialová, Dr.
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Místnost: 3.07,Kateřinská 653/17,779 00 Olomouc
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Konzultační hodiny

V zimním semestru 2015/2016:

Středa 9:00-11:00

Novinky

Nabízená témata diplomových prací:

1. Das Schunden des Körpers und des Geistes: Internatsromane (Robert Musil: Verwirrungen des Zöglings Törleß, Géza Ottlik: Die Schule an der Grenze, Karl Tschuppik: Ein Sohn aus gutem Hause, Ludwig Winder: Hugo, R.M. Rilke: Die Turnstunde, Requiem pro panenku…

2. Künstlerromane duetschmährischer Provenienz der Zwischenkriegszeit: Erwin Ott, Emil Hadina, Walter von Molo…

3. Deutsche und tschechische Romane/Erzählungen/Dramen über Karl IV (Franz Spunda, Vrchlicky, Kozik, Kubka, Vankova)

4. kleine Monographien deutschmährischer Autoren der romantischen Epoche (Anhand des erstellten Verzeichnisses)

5. Kleine Monographien der mährischen Zionisten und einzelner deutschjüdische Autoren aus Mähren (einzelne Monographien) 

6. Komentovaná biblografie literárních děl z území MaČ s židovskými tématy a
postavami

7. Komentovaná antologie německé lyriky z MaČ

Osobní informace

Prof. Dr. Ingeborg Fialová (auch Ingeborg Fiala-Fürst) absolvierte das Magister-Studium der Germanistik und Bohemistik an der Palacky-Universität in Olmütz 1986 in der Zeit der endenden sog. „Normalisierung“ nach dem Prager Frühling. Da sie als regime-kritisch bekannt war, wurde ihr ein weiteres Doktoratsstudium in der CR verwährt: 1987 emigrierte sie in die Bundesrepublik Deutschland, lebte im Saarland, war als Wissenschaftsassistentin in der Arbeitsstelle für Robert Musil-Forschung der Universität des Saarlandes und als Gastdozentin an der Universität Klagenfurt tätig. Nach dem politischen Umbruch von 1989 kehrte sie 1992 zurück nach Olmütz, wo sie nach der Promotion (1994) als Wissenschaftsassistentin, nach der Habilitation (1998) als Dozentin und schließlich als ordentliche Professorin (ab 2003) im Lehrstuhl für Germanistik arbeitete.

Mit Erfahrungen und Kenntnissen der Bildungs- und Universitätsstrukturen aus dem freien Ausland ausgestattet, unternahm sie am Anfang der 90er Jahre organisatorische Schritte zur Reform des sozialistisch verschulten Studiums, so dass ab Mitte der 90er Jahre die Olmützer Germanistik als die modernste und beste im Lande galt und gilt. Sie knüpfte unzählige Kontakte zu Universitäten in Deutschland und Österreich und trachtete, die Olmützer Germanistik als „Inlandsgermanistik“ mit – den deutschen und österreichischen Germanistiken vergleichbaren – wissenschaftlichen Leistungen zu etablieren.

1997 gründete sie zusammen mit ihren Lehrern, Lucy Topolska und Ludvik Vaclavek die Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur, ein Forschungsinstitut mit internationalem Renommee, das 2002 mit der Einrichtung der Stiftungsprofessur der Regierung der BRD verstärkt und zugleich beehrt wurde. 2004 etablierte sie an der Olmützer Universität jüdische Studien, gründete den – heute selbständigen – Kurt und Ursula Schubert Lehrstuhl für Judaistik.

Nach der Jahrtausendwende widmete sie sich – als Reaktion auf den alarmierenden Rückzug der deutschen Sprache aus den tschechischen Bildungsstrukturen  – verstärkt der „Rettung“ des Deutschen als Sprache der Geisteswissenschaften in Tschechien: Sie akkreditierte und etablierte den Studiengang, „Deutsch als Sprache der Geisteswissenschaften“, der durch die Volkswagen Stiftung und die Strukturfonds der EU unterstützt wurde. Für ihre Aktivitäten in den genannten Bereichen erhielt sie 2007 das Goldene Ehrenkreuz für Verdienste für die Republik Österreich und 2010 den Kulturpreis deutsche Sprache.

Trotz ausgedehnter organisatorischer Tätigkeit (in den Jahren 1997 bis 2011 war sie Lehrstuhlleiterin, Mitglied des wissenschaftlichen Rates der Fakultät und der Universität, Mitglied des Senats, schrieb unzählige Gutachten zu Doktor- und Habilitationsschriften ihrer Germanistik-Kollegen aus ganz Tschechien) hielt sie ein volles Unterrichtspensum aufrecht, hielt und hält Vorlesungen und Seminare zu diversen Themen der deutschen Literaturgeschichte und -wissenschaft (Romantik, Expressionismus, deutschjüdische Literatur, Prager deutsche Literatur, deutschmährische Literatur, Entwicklung der Lyrik, moderne Erzählmethoden udg.) und forscht und publiziert zu Themen: Prager deutsche Literatur, deutschsprachige Literatur aus Mähren, literarischer Expressionismus, deutschjüdische Literatur, Romantik, organisiert internationale Konferenzen im Lehrstuhl, gibt im Universitätsverlag der Palacky-Universität die Bücherreihen „Beiträge zur deutschmährischen Literatur“ (bisher 24 Bände, „poetica moraviae“ (9 Bände) und „Judaica olomucensia“ (4 Bände) heraus und ist Mitherausgeberin der germanistischen Zeitschrift „Brücken“. Sie erhielt mehrere Zuwendungen der tschechischen und europäischen Wissenschaftsagenturen und Stiftungen (s. Verzeichnis im Anhang).

Sie widmet sich eifrig ebenfalls der Popularisierung der Forschungsresultate, übersetzt Texte deutschmährischer Autoren ins Tschechische, schreibt populäre Forschungsberichte und Rezensionen in die regionale Presse, erstellt Radiosendungen, hält Vorträge für breites Publikum.

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Vyučované předměty

Aktuálně vyučované předměty

Ostatní

Specializace

  • literární historička: dějiny německé/rakouské literarury. Publikuje k tématickým okruhům: expresionismus, pražská německá literatura, německá literatura z moravského regionu a problematika regionálního výzkumu, německá židovská literatura; přednáší literaturu německé romantiky, expresionismu, dějiny a kulturu Židů. Vede literární semináře, semináře úvodu do literární vědy a semináře kulturních reálií.

Vzdělání

Ausbildung

1981-1986 Magister-Studium der deutschen und tschechischen Philologie an der Palacky-Universität Olmütz/Tschechien

1992-1994, Doktoratsstudium an der Palacky-Universität Olmütz/Tschechien, Titel Dr. phil. 1998 Habilitation im Fach Geschichte der deutschen Literatur, Titel Doz.

2003 ordentliche Professur für die Geschichte der deutschen Literatur im Lehrstuhl für Germanisitk der Palacky-Universität Olmütz/Tschechien

Beruf

1986/87: Lektorin im Lehrstuhl für Germanistik der FF UP Olomouc

1987: Emigration in die BRD

1988/89: Gastdozentin an der Uni­versität Klagenfurtu

1989-1991: Wissenschaftsassistentin an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken, Abreitsstelle für Robert-Musil-Forschung.

1992-1998: Assistentin im Lehrstuhl für Germanistik der FF UP Olomouc

1997 Mitbegründerin der „Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur“ innerhalb des Lehrstuhls,

1998: Dozentin ebd.,

1998-2011 Lehrstuhlleiterin

Ab 2003: ordentliche Professorin ebd.,

2004: Gründung des Lehrstuhls für Judaistik („Kurt und Ursula Schubert Zentrum für judaistische Studien“).

Granty

EU

- 6. RP EU- Marie Curie: The Transformation of Ashkenazi Jewish Culture, 2007-2008

- ESF CZ.1.07/2.2.00/15.0320: Inovace obsahu bakalářského studia německé filologie, „němčina jako jazyk humanitních věd“

- ESF „Podpora vytváření excelentních výzkumných týmů a intersektorální mobility na UP,  post-dok“

BKM BRD (Beauftragter des Bundes für Kultur und Medien der BRD)

- Stiftungsprofessur für die Erforschung der deutschen Literatur aus Böhmen und Mähren, 2003-2013

Volkswagen Stiftung

- Deutsch als Sprache der Geisteswissenschaften: Einrichtung eines neuen Studienganges, 2008-2012

Deutsch-tschechischer Zukunftsfond

- Internationale Konferenz „Literatur unter dem Hakenkreuz“, Olomouc 2005

- Internationale Konferenz des MGV: Mitteleuropa: Kontakte und Kontroversen, Olomouc 2007.

- Internationale Konferenz „Haskalah“, Olomouc 2008

- Konferenz:Sprache als Organon der Erkenntnis“, 2010

- Wanderungen durch das deutsche literarische Olmütz (Herausgabe einer Publikation) 2012

- Der Wiederentdeckte Roman Karl Scholz (Herausgabe einer Publikation) 2014

- Erfolg als beste Motivation zum Deutschlernen, 2013-2014

Aktion Österreich-Tschechische Republik

- Internationale Konferenz Charles Sealsfield, Olomouc, 2003

- Doktorandenworkshop Olomouc-Wien: Literatur der Moderne, 2006

- Internationale Konferenz der Österreichischen Gesellschaft für Literatur: Kanon. Olomouc 2007

- Provinz und Zentrum: Internationaler Doktorandeworkshop Olomouc-Wien, 2009

- Internationaler Doktorandeworkshop Olomouc-Wien, 2011

Rotshild-Foundation Europe, London

- Jewish-Study Fellowship, 2007-2008

- Academic Jewish Studies in Europe – fellowship, 2009

MŠMT CR (Schulministerium der CR)

- Výzkumny záměr Morava a svět, 2007-2013

GAČR (Grantová agentura České republiky):

- Německá moravská literatura, GAČR 405/03/1426, 2003-2005

- Koncepty modernity v moravské německé literatuře 1871-1939, 2010-2012

 
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Aktualizováno: 16. 11. 17, vytvořeno: 17. 1. 14,

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